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25. September 2017 / LUUV-Experte: Markus 

Was ist ein waterproof Gimbal?

Was ist der Unterschied zwischen spritzwassergeschützt, wasserfest und wasserdicht?

Spätestens seitdem FeiyuTech mit dem WG2 das erste wirklich wasserdichte Gimbal auf den Markt gebracht hat, lohnt es sich, die Spezifikationen von Gimbal noch genauer zu checken. Vor allem, wenn ihr Wert auf eine gewisse Wasserfestigkeit beim Filmen legt. Dies gilt für Surfer, Snowboarder und Taucher. Aber auch für Filmer, die beim Regen nicht sofort nach drinnen rennen. Egal, was ihr vorhabt: Ihr solltet euch voll und ganz auf ihre Aufnahmetechnik verlassen können. Denn was im Englischen ganz gerne mit waterproof Gimbal vereinheitlicht wird, ist auf der Detailebene ziemlich ausdifferenziert. Von „Hält ein paar Tropfen Regen aus“ bis „Kann Unterwasser eingesetzt werden“ ist alles dabei. Mit diesem Beitrag bringen wir Licht ins Dunkel und sagen euch, worauf ihr beim Kauf eines wasserfesten Gimbal achten müsst. Zudem erklären wir euch, was die IP-Schutzklassen bedeuten. So könnt ihr in jedem Fall sichergehen, das für euch perfekte waterproof Gimbal zu finden.

Waterproof Gimbal und weitere Begrifflichkeiten

In Reviews oder Testberichten lest ihr neben der Bezeichnung „Waterproof Gimbal“ bisweilen von spritzwassergeschützten, regenabweisenden, wasserfesten und wasserdichten Gimbal. Nur selten wird Wert auf die genaue Verwendung von Begrifflichkeiten gelegt. Wer eine valide Aussage über die Beständigkeit seines Gimbal haben will, sollte sich auf die Angabe zur IP-Schutzklasse verlassen. Sollte mal keine IP-Schutzklasse für eurer Gimbal zu finden sein, dann kontaktiert die Experten von LUUV gern direkt. Da fehlende Angaben leider eher die Regel als die Ausnahme sind, gilt im Zweifel folgende Faustregel: Diesiges Wetter, ein bisschen Regen oder anderes Spritzwasser sind meist kein Problem. Eine höhere Feuchtigkeits- und Wasserbelastung solltet ihr eurem Gimbal aber nicht zumuten. Und wenn doch, dann ausdrücklich auf eigene Gefahr. Denn für Wasserschäden haftet keiner der Hersteller.

Was sind die IP-Schutzklassen?

Die IP-Schutzklassen geben Auskunft darüber, in welchem Umfang elektrische Bauteile bzw. elektronische Produkte verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt werden können, ohne dabei einen Schaden zu nehmen oder ein Sicherheitsrisiko für den Nutzer darzustellen. IP steht dabei für „Ingress Protection“ und kann mit „Schutz gegen Eindringen“ übersetzt werden.

Der Buchstabenkombination IP folgen stets zwei Kennziffern. Die erste Kennziffer gibt Auskunft über den Berührungs- bzw. Fremdköperschutz. Also darüber, ob dein Gimbal gegen das Eindringen von Staub oder anderer kleiner Fremdkörper geschützt ist. An der zweiten Kennziffer kannst du die Wasserresistenz deines Gimbal ablesen. Hiermit überprüfst du also was „Waterproof Gimbal“ in deinem Fall bedeutet.

Was bedeutet IP64 oder IP67?

Die nachfolgende Auflistung gibt dir einen Überblick der wichtigsten Schutzklassen:

Kennziffer 1 – Schutz gegen Fremdkörper

  1. Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 50 mm
  2. Gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser geschützt ≥ 12,5 mm
  3. Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ≥ 2,5 mm
  4. Gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser geschützt ≥ 1,0 mm
  5. Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
  6. staubdicht

Kennziffer 2 – Schutz gegen Wasser

  1. Gegen Tropfwasser geschützt
  2. Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist
  3. Gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte geschützt
  4. Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
  5. Gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel geschützt
  6. Schutz gegen starkes Strahlwasser
  7. Gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt
  8. Schutz gegen dauerndes Untertauchen
  9. Gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung geschützt

IP64 bedeutet demnach „Staubdicht“ (6) und „Schutz gegen Spritzwasser“ (4). Dies kann „spritzwassergeschützt“ übersetzt werden. IP67 bedeutet „Staubdicht“ (6) und „Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser“ (7) und steht für „wasserdicht“. Der Begriff Wasserfest ist sehr dehnbar und nicht klar definiert. Er bewegt sich gemäß Tabelle zwischen IP64 und IP67.

Weitere Angaben zu spritzwassergeschützten und wasserdichten Gimbal

Wirklich wasserdicht gemäß Schutzklasse IP67 ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages nur das FeiyuTech WG2. Das Wg2 präsentieren wir euch als Produkt des Monats Oktober 2017 hier im Detail. Removu gibt für seine Handheld-Wearable-Kombo S1 die Schutzklasse IP 64 an. Wie bereits oben angedeutet, könnt ihr aber bei den meisten Gimbal der neuesten Generation von einem leichten Spritzwasserschutz ausgehen. Manchmal weisen die Hersteller auch nochmal extra darauf hin. So verzichtet bspw. FeiyuTech beim Handheld Gimbal G5 zwar auf die Angabe einer Schutzklasse, wirbt aber ausdrücklich mit Spritzwasserfestigkeit.

Für Alle, die ihr Gimbal beim Wassersport o.ä., also in extremen Wassersituationen, einsetzen wollen, empfehlen wir zudem immer noch weiterführende Angaben zur Nutzung der Hersteller zu überprüfen. Diese findet ihr auf unseren Produktseiten. So kann das Removu S1 bis zu 10 Minuten im Regen oder Schnee eingesetzt werden. Es ist also nicht für den Wassersport geeignet. Das FeiyuTech WG2 hingegen kann bis zu 10 Minuten unter Wasser bis zu einer Tiefe von 1 Meter genutzt werden. Es eignet sich also optimal zum Surfen etc. Wichtiger Hinweis: In Salzwasser solltet ihr die Geräte grundsätzlich eher nicht benutzen, da Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Kommt das Gimbal mit Salzwasser in Kontakt, dann im Anschluss auf jeden Fall gründlich mit klarem Wasser abspülen.

Fazit

Spätestens seit dem Release des FeiyuTech WG2 ist das Thema Wasserdichtigkeit final im Gimbal-Sektor angekommen. Damit haben sich die tatsächlichen Einsatzmöglichkeiten nochmals vervielfacht. Wir gehen davon aus, dass auch andere Hersteller wie bspw. Zhiyun Tech mit den kommenden Produktgenerationen nachziehen werden und sich ein neuer Standard etablieren wird. Bei LUUV erfahrt ihr davon auf jeden Fall zuerst.

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